"Was soll ich essen?", frag ich mich,
und schau in bunte Hefte,
die schreiben, was ich speisen soll,
damit ich nicht entkräfte.
die schreiben, was ich speisen soll,
damit ich nicht entkräfte.
Ich les, was gut und was ist schlecht,
und was so gar nicht geht,
am Ende weiß ich nur noch eins:
dass sich mein Magen dreht!
Mein Geist ist willig, doch auch schwach,
und völlig irritiert,
mein Kühlschrank gibt all das nicht her,
was dort gepriesen wird.
Es scheint Philosophie zu sein,
all das, was schmeckt, macht rund,
und alles das, was gar nicht schmeckt,
ist einzig nur gesund.
Bei Lebensmitteltheorie
steh ich voll auf dem Schlauch,
mein Bäuchlein fühlt sich mit mir wohl,
und ich mich mit ihm auch.
Doch eine Weisheit gönn ich mir,
die hab ich, Gott sei Dank,
und weil sie gut ist, folg ich ihr:
Wer nichts isst, der wird krank!