Freitag, 13. März 2026
If you know it's ...
Frage des Tages: Stell dir vor, du ...
Gewitterabend
Das Leben wartet nicht mit ...
Von der Sehnsucht
Was ich auch anfang, wo ich auch bin,
das Glück, es bleibt ein fremdes Wesen,
im Herzen die Suche nach dem Sinn,
lässt sich auf meiner Stirne lesen.
Und kurze Momente der Fröhlichkeit,
an denen beschwerte Gedanken nagen,
durch die Blitze diffuser Sorgen jagen,
weichen schnell Missmut und Traurigkeit.
Nicht immer hält die Maske des Clowns,
das Make-up verschwimmt in verborgenen Tränen,
höhlt aus stärkste Felsen des Vertrauns,
verunsichert jene, die mich in Abkehr wähnen.
Und erstaunte Gesichter, fragende Blicke,
die versuchen, mein Innerstes zu ergründen,
den Grund für meine Schwermut zu finden,
zerreißen meine Seele in Stücke.
Als steter Wegbegleiter die Flucht,
wovor und wohin, bleibt ungeklärt,
das Streben nach Ferne als zehrende Sucht,
von undefinierbarer Sehnsucht genährt.
Kein Spiegel zeigt die geschlagenen Wunden,
kein Zauber kann die Ängste vertreiben,
die meine zerschund'nen Gedanken umtreiben,
in den vielen gemeinsamen einsamen Stunden.
