Wie schaut doch gar so wunderbar,
so fremd mich an die Welt,
und stellt doch nichts sich anders dar.
Die Rosen blüh'n wie jedes Jahr –
ich weiß nicht, was mir fehlt!
Wie ging ich sonst im Abendschein,
so gern ins freie Feld:
Nun mag ich nicht bei Leuten sein,
und weine gleich, wenn ich allein –
ich weiß nicht, was mir fehlt.
Oft jauchz' ich auf und könnte fast
umarmen alle Welt,
d'rauf bin ich gleich von Groll erfasst,
und nirgends find' ich Ruh' und Rast –
ich weiß nicht, was mir fehlt.
(Ludwig Bowitsch)